Frieren Katzen? Dürfen sie im Winter raus? [Eine Erklärung]

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Es ist kalt geworden. Zeit sich einzukuscheln. Wir können uns warm anziehen. Nur was machen unsere Lieblinge? Frieren Katzen?

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Frieren eigentlich Katzen?

Können Katzen frieren?

Trotz ihres Fells können Katzen frieren. Gerade jüngere – und Wohnungskatzen die weniger an Kälte gewöhnt sind, fangen leichter an zu frieren. Freigänger können sich mit dem Jahresverlauf an Kälte gewöhnen. Es bildet sich dann ein dickeres Fell, ein sogenanntes Winterfell.

Welche Körperhaltung hat eine Katze beim frieren?

Ob eine Katze fröstelt, ist an einer bestimmten Körperhaltung zu erkennen. So ähnlich wie bei Vögeln wird das Fell aufgeplustert, die Gliedmaßen angezogen und die Augen werden weitestgehend geschlossen.

Darf eine Katze im Winter nach draußen oder ist das zu gefährlich?

Man kann sich gut vorstellen, das Katzen durchaus frieren können und das die Kälte auf Dauer gefährlich werden kann. Allerdings kann eine gesunde ausgewachsene Freigänger-Katze, in der Theorie bis zu minus 20 Grad Celsius aushalten.

Das ist an sich erstmal unglaublich, aber Temperaturen unter 0 Grad Celsius können trotzdem schon gefährlich werden. Sobald das Fell nämlich für längere Zeit nass wird, kann es zur Erkältung, Unterkühlung und dem Tod führen.

Katzen können sich relativ leicht erkälten. Dabei ist zu beachten das sich Menschen beim Tier anstecken können und auch anders herum. Also bei einer Erkältung etwas Abstand halten 😉

Auf gar keinen Fall versuchen die Erkältung der Katze mit Mitteln zu bekämpfen die für Menschen gedacht sind. Wie es in der Rhein-Neckar-Zeitung ausführlicher beschrieben ist, kann eine solche Behandlung zum Tod des Tieres führen, sodass besser ein Tierarzt aufgesucht werden sollte.

Deshalb sollten Katzen die es nicht gewöhnt sind, oder immunschwächere Fellnasen, im Winter das Haus lieber nicht für längere Zeit verlassen. Katzen die kältere Temperaturen gewöhnt sind dürfen raus.

Ältere Katzen können sehr empfindlich gegenüber Kälte sein, sodass sie sogar im Haus frieren können. Hierfür gibt es aber Oma´s Heizdecke 😉

Oma’s Heizdecke

Bei Heizdecken für Katzen gibt es im Wesentlichen zwei verschiedene Modelle:

  • Mit Strom
  • Ohne Strom (selbstheizend)

Die Vor- und Nachteile liegen auf der Hand. Heizdecken mit Strom verbrauchen mehr Energie (= €’s). Heizdecken ohne Strom erhitzen sich durch die Körperwärme (= Energie) der Katze und kosten somit im Verbrauch nichts und sind dadurch umweltfreundlicher.


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Winterunterschlupf für die Terrasse und Balkon

Für den Fall das die Katze unerwartet für längere Zeit draußen bleibt (Ausbrecher ;)), bzw. es unerwartet schnell kälter wird und kein dauerhafter Zugang in die warme Stube vorhanden ist, sollte draußen ein warmer Unterschlupf vorhanden sein.

Günstige, einfache Modelle kann man leicht mit wenig handwerklichen Geschick selber bauen. Ein Anleitung ist hier im Blog zu finden (Siehe unten). Wenn schnell eine Lösung her soll, dann gibt es Modelle im Internet zu kaufen.

Anleitung-DIY-Katzenhaus

Lesetipp: Diy-Katzenhaus für unter 100 €. Wir haben ein vollisoliertes Katzenhaus gebaut. Die Anleitung findest du hier: >> Katzenhaus.

Wie bringst du dein Liebling über den Winter? Welchen Weg geht sie? Ist sie Frostbeule oder Schneeballspielerin? Erzähle es der Welt in den Kommentaren. Hast du noch mehr Tipps gegen Kälte?


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2 Kommentare

  • Laut einigen Fachbüchern liegen die meisten Katzen nicht auf elektrischen Wärmedecken. Solange man die Temperatur moderat einstellt und die Elektrik einwandfrei funktioniert, spricht meines Wissens nichts dagegen, einer Katze eine solche Decke anzubieten

    • Hallo David,

      solange die Heizdecke angenommen wird, spricht nichts dagegen. Außer der zusätzliche Stromverbrauch, den man sich hier gut durch eine selbstheizende Decke sparen kann.

      Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir Heizdecken mit 12V Netzteil, sodass nicht direkt 230V neben der Katze liegt. Auch sollte die Decke nicht unbeobachtet genutzt werden.

      Viele Grüße
      Henni und Pfötchen

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