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Katzen Tricks beibringen: 4 Katzentricks zum Nachmachen

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    Katzen etwas beibringen.

    Du hast richtig gelesen: Katzen Tricks beibringen. Ob Tricks oder Kunststücke, ob „Stöckchen holen“ oder „Klavier spielen“, Katzen können mehr, als du denkst 😉 Stärke die Bindung zwischen dir und deiner Katze und bringe ihr Tricks, Kunststücke, ja einfach etwas bei. Wie das geht, erfährst du hier!

    Katzen beibringen, etwas nicht zu tun und wie du es schaffst, ihnen zu sagen, was sie nicht dürfen, erfährst du in der → Anleitung Katzen erziehen.

    Vorwort zu Katzen Tricks beibringen

    Dieser Beitrag gestaltet sich etwas anders als sonst. Ich versuche Kater Pfötchen und Katze Flöckchen etliche Dinge beizubringen. Was und wie ich das mache, präsentiere ich peu à peu.

    Immer nachdem meine Katzen ein neues Kunststück erlernt haben, wird dieser Beitrag mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung erweitert. Von anfänglich „einfachen“ Dingen, wie auf den Namen hören, bis zu komplizierten und faszinierenden Kunststücken, mit wirklichem WOW-Effekt, wird alles dabei sein.

    „Ich bin selbst sehr gespannt, inwieweit meine Katzen die Dinge erlernen. Ob es klappt, weiß ich nicht.“

    Henni (smallnature.de)

    Ich lade jeden herzlich ein, gerne mitzumachen. Ihr könnt in den Kommentaren etwas nennen, was ihr gerne euren Katzen beibringen wollt. Vielleicht habt ihr ein Video gesehen, wo eine Katze etwas Unglaubliches macht und du möchtet, dass deine Katze es auch kann.

    Schreibt es in den Kommentaren, ich versuche es Kater Pfötchen oder Katze Flöckchen beizubringen und euch hier mit einer Anleitung zu erklären, wie ich das geschafft habe.

    Wenn ihr euch beim → Nachrichtendienst anmeldet, verpasst ihr keine Anleitung.

    Grundlagen: Katzen etwas beibringen

    Katzen Tricks beibringen erfordert Geduld. Sie müssen dir zu 100 % vertrauen. Sie dürfen dich nicht als Bedrohung ansehen. Sie müssen dich gernhaben.

    „Verlange wenig, für einen langen Zeitraum, lass ihr und dir einfach Zeit.“

    Henni (smallnature.de)

    Deshalb sei mir bitte nicht böse, wenn hier nichts Neues ergänzt wird. Ich habe meinen Kater und meiner Katze, die Tricks noch nicht beigebracht. Das dauert einfach seine Zeit.


    Mit gewissen Spielregeln kannst du Katzen erziehen und ihnen etwas beibringen.

    Diese Spielregeln habe ich im Beitrag: → Katzen erziehen – Eine ultimative Anleitung -, ausführlich erklärt. Diese Spielregeln sind auch für unser Vorhaben, Katzen etwas beizubringen, notwendig. Deshalb sind sie im Video abermals stichpunktartig zu sehen.

    Falls du den erwähnten Beitrag zur Katzenerziehung noch nicht kennst, lese ihn zuerst. Dort werden die Spielregeln anhand von alltagstauglichen Beispielen erläutert.

    Die Spielregeln ergänze ich mit der Methode „klickern“.

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    Die „Spielregeln“ zur Katzenerziehung.

    Übersicht der Lernziele:

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    Übersicht Lernziele und deren Befehle bzw. Hand-Zeichen
    1. Nasenstupser
    2. Namen kennen und ankommen
    3. Hundebefehl „Sitz!“
    4. Pfötchen geben

    Videos und weitere Lernziele folgen.

    1. Lernziel: Der Nasenstupser

    Eine schnelle Übung zum Warmwerden: der Nasenstupser.

    Halte in der einen Hand ein Leckerli. Mit der anderen Hand streckst du deinen Zeigefinger Richtung Katzennase. Deine Katze wird an deinem Finger riechen. In dem Moment gibst du ihr ein Leckerli. Nach ein paar Wiederholungen wird deine Katze von allein ankommen, um an deinem Finger zu riechen. 😉

    Es ist nur eine einfache Übung, die aber zwei wichtige Punkte beweist. Sie zeigt, dass Katzen lernfähig sind und dir vertrauen.

    Wenn du willst, kannst du die Übung ausbauen und einen Befehl einführen. Sage bei der Leckerli-Gabe, so etwas wie „Nasenstubsi“. Möchtest du nachher mehrere Übungen hinter einander ausführen, weiß die Katze so, was gemeint ist.

    „Befehl“ klingt zu brutal. Deinen Katzen soll es Spaß machen!

    2. Lernziel: Katze beibringen, auf ihren Namen zu hören – „Komm her“

    Das zweite Lernziel ist es einer Katze beizubringen, wie sie heißt und dass sie angelaufen kommt, wenn man sie ruft.

    Schritt 1: Katze sagen, wie sie heißt

    Sprich deine Katze immer und oft am Tag mit ihren Namen an. Du wirst merken, dass sie mit der Zeit auf ihren Namen reagiert und vielleicht neugierig zu dir schaut oder anfängt zu schnurren, wenn sie dich hört. Perfekt! Nun weiß deine Katze, wie sie heißt.

    Das ist übrigens, nach neuster Erkenntnis, wissenschaftlich bewiesen: Katzen wissen, wie sie heißen. Bei einem Experiment, wurde untersucht, ob Katzen in irgendeiner Art, auf ihren Namen reagieren. Es kam heraus, dass Katzen ihren eigenen Namen kennen und sogar auch andere Katzennamen.

    Sie wissen also ganz genau, wenn du sie ansprichst. Vor allem die, die allein wohnen, denn die Katzen in Gruppen, zeigten weniger oft eine Reaktion. Mehr zum Katzenexperiment (in Englisch).

    Schritt 2: Katze belohnen, wenn sie kommt

    Nehme eine Handvoll Leckerli und setze dich vor deine Katze. Nicht direkt vor die Nase, sondern etwa zwei Meter entfernt. Deine Katze soll ja einen Anreiz haben sich zu bewegen 😉

    Und nun sprich sie mit ihren Namen und „komm her“ an. Sobald sie kommt, gib ihr unmittelbar ein Leckerli und streichle sie.

    Wie wir aus der „ultimativen Anleitung Katzen erziehen“  gelernt haben, bildet die Katze eine Verknüpfung: „komm her“ + Bewegung zu Mami = Leckerli. Deine Katze erhält somit ein Erfolgserlebnis, eine Belohnung für ihre Reaktion auf die Worte „Name komm her“.

    Extratipp: Nicht anstarren, ohne zu blinzeln. Unter Katzen gehört das „Anstarren“ zu einer Art Kräftemessen. Du willst, dass sie etwas für dich macht, also fordere sie nicht zum Anstarr-Duell heraus! Blinzeln heißt dagegen, so etwas wie „lächeln“, ich bin keine Bedrohung, alles gut. Also immer schön zwinkern 😀

    Schritt 3: Üben, was das Zeug hält

    Führe diese Übung mehrmals, an unterschiedlichen Stellen durch. Mach eine Pause und wiederhole das Ganze ein paar Stunden später oder am nächsten Tag.

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    Extratipp: Nutze die Neugierde deiner Katze. Verstecke dich, um die Ecke und rufe dann ihren Namen, ohne das sie dich sieht.

    Ihre Neugierde wird sie vorantreiben, nachzusehen, wo du bist. Als Hilfsmittel verwendest du z. B. eine Spielmaus mit Rassel. Ein bekanntes Rasselgeräusch und deine Stimme, da muss sie doch nachsehen 😉

    Schritt 4: Geduld haben und weiter üben

    Nach einer gewissen Zeit – von Katze zu Katze unterschiedlich – wird sie es verstanden haben. Dann kannst du es auch ohne Leckerli versuchen.

    Habe bitte viel Geduld. Manche Katzen benötigen länger oder haben vielleicht gerade einfach keine Lust etwas zu lernen. Erzwinge nichts, lass ihr und dir Zeit.

    Na, hat es funktioniert?

    Falls nicht, kannst du mithilfe eines „Clickers“ die „gute Tat“, also angelaufen zu kommen, positiv verstärken.

    Der Clicker kommt in unserem nächsten Lernziel „Katzen den Hundebefehl „Sitz!““ beizubringen zum Einsatz. Deshalb hier die → Grundlagen für das Klickertraining von Katzen. Ein Clicker wird nicht unbedingt benötigt. Es geht auch ohne. Allerdings lernen manche Katzen mit dem „Knallfrosch“ deutlich schneller 😉

    3. Lernziel: Katzen „Sitz!“ beibringen

    Um Pfötchen den Hundebefehl „Sitz!“ beizubringen, habe ich zunächst folgende Methode gewählt:

    Methode 1: Einen Moment einfangen

    Den Moment, den Vorgang „sitzen“ wird eingefangen und belohnt. Immer wenn er sich im Alltag hinsetzt, hört er ein Klick (vom Clicker) und wird mit einem Leckerli belohnt. Wichtig dabei: Den Klick genau auszulösen, wenn die „Sitzbewegung“ erfolgt. Also der Moment, wo der Hintern den Boden berührt.

    Klingt einfach.

    Mir ist nur aufgefallen, dass Pfötchen sich gar nicht allzu oft hinsetzt. 😀

    Des Weiteren kommt hinzu, dass er beim schönen Wetter die meiste Zeit draußen verbringt. Dort ist die Bewegung nur schwierig einzufangen, bzw. gibt es zu viel Ablenkung.

    Nach einer Verletzungspause habe ich es mit einer anderen Methode versucht.

    Methode 2: Zum Sitzen animieren

    Ich habe das Zeichen „2 Finger“ eingeführt. Sobald Pfötchen vor mir steht, fahre ich mit den zwei Fingern über seinem Kopf nach hinten. Er folgt den Fingern und setzt sich manchmal hin, um besser nach oben zu sehen. Dieser Moment wird mit Leckerli und Klick belohnt.

    Nach ein paar Mal hat er das Spielchen verstanden. Er setzt sich nun, ohne den Fingern zu folgen, direkt hin.

    Sobald dies der Fall ist, kannst du das Wort „Sitz“ hinzufügen. Nach einigen Wiederholungen wissen Katzen, was sie machen sollen.

    Um die Übung zu festigen, kann sie unterschiedlich ausgeübt werden: Mit und ohne Leckerli, nur den Befehl oder bloß das 2 Finger Zeichen.

    4. Lernziel: Pfötchen geben „high five“

    Nun kommen wir zu dem Kunststück: „Pfötchen geben“.

    Schritt 1: Flache Hand vor Katze halten

    Halte deine Hand vor deine Katze. Sobald ein Anzeichen macht eine Pfote anzuheben, klicke und gib ihr ein Leckerli. Dabei muss sie nicht sofort deine Hand berühren.

    Belohne jede Bewegung Richtung Hand. Nach einigen Übungseinheiten wird sie die Hand berühren.

    Schritt 2: Befehl einführen

    Wenn nach mehreren Versuchen immer die Hand „getroffen“ wird, kann ein Befehl eingeführt werden. Ich verwende den Befehl „Check“. Halte deine Hand hin und sage „Check“ oder „High five“. Wenn die Hand berührt wird, bekommt sie ein Leckerli.

    5. Lernziel: In Bearbeitung

    In Kürze geht es hier weiter, bis dahin viele Grüße von Pfötchen, Flöckchen und Henni.

    Wie viele Herzen bekommt der Beitrag?

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