Katzen Tricks beibringen: 2 Katzentricks zum Nachmachen

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Katzen etwas beibringen.

Du hast richtig gelesen, Katzen Tricks beibringen. Ob Tricks oder Kunststücke, ob „Stöckchen holen“ oder „Klavier spielen“, Katzen können mehr als du denkst 😉 Stärke die Bindung zwischen dir und deiner Katze und bringe ihr Tricks, Kunststücke, ja einfach etwas bei. Wie das geht erfährst du hier.

Katzen beibringen etwas nicht zu tun und wie ihr es schafft ihnen zu sagen was sie nicht dürfen, erfährst du in der >> Anleitung Katzen erziehen.

Dieser Beitrag gestaltet sich etwas anders als sonst. Ich werde versuchen, Kater Pfötchen etliche Dinge beizubringen. Was und wie ich das mache, werde ich nach und nach hier präsentieren.

Immer nachdem Kater Pfötchen ein neues Kunststück erlernt hat, wird dieser Beitrag mit einer Schritt für Schritt Anleitung erweitert. Von anfänglich „einfachen“ Dingen, wie auf den Namen hören, bis zu komplizierten und faszinierenden Kunststücken, mit wirklichen WOW-Effekt, wird alles dabei sein.

„Ich bin selber sehr gespannt, inwieweit mein Kater Pfötchen die Dinge lernen kann. Ob es klappt, weiß ich nicht.“

Henni (smallnature.de)

Ich lade jeden herzlich ein, gerne mit zumachen. Ihr könnt in den Kommentaren etwas nennen, was ihr gerne euren Katzen beibringen wollt. Vielleicht habt ihr ein Video gesehen, wo eine Katze etwas Unglaubliches macht und möchtet gerne, dass eure Katze es auch kann. Schreibt es in den Kommentaren, ich werde versuchen es Kater Pfötchen beizubringen und euch hier mit einer Anleitung erklären, wie ich das geschafft habe.

Wenn ihr euch beim >> Nachrichtendienst von Kater Pfötchen anmeldet, werdet ihr keine Anleitung verpassen.

‚Pfötchen’s Nachrichtendienst‘
Eine Abmeldung ist jederzeit möglich.

Grundlagen: Katzen etwas beibringen

Katzen Tricks beibringen erfordert Geduld. Sie müssen dir zu 100 % vertrauen. Sie dürfen dich nicht als Bedrohung ansehen und dich einfach gern haben.

Mit gewissen Spielregeln kann man Katzen erziehen und ihnen etwas beibringen.

Diese Spielregeln habe ich im Beitrag: >> Katzen erziehen – Eine ultimative Anleitung -, ausführlich erklärt. Diese Spielregeln sind auch für unser Vorhaben, Katzen etwas beizubringen sehr wichtig. Deshalb sind sie hier im Video noch mal Stichpunktartig zu sehen. Falls du den erwähnten Beitrag zur Katzenerziehung noch nicht kennst, solltest du ihn vielleicht zuerst lesen. Dort werden die Spielregeln an Hand von alltagstauglichen Beispielen erläutert.

Die Spielregeln werde ich mit der Methode „klickern“ ergänzen. Wenn die Methode verwendet wird, werde ich sie hier genau erklären.

Die „Spielregeln“ zur Katzenerziehung.

Einer Katze etwas beizubringen erfordert sehr viel Geduld. Verlange wenig, für einen langen Zeitraum, lass ihr und dir einfach Zeit.

Deshalb sei mir bitte nicht böse, wenn hier mal einen Monat, nichts Neues ergänzt wird. Ich habe meinen Kater, die Tricks noch nicht beigebracht. Das dauert einfach seine Zeit.

1. Lernziel: Katze beibringen auf ihren Namen zu hören

Das erste Lernziel ist es einer Katze beizubringen, wie sie heißt und das sie angelaufen kommt, wenn man sie ruft.

Schritt 1: Katze sagen wie sie heißt

Sprich deine Katze immer und oft am Tag mit ihren Namen an. Du wirst merken, dass sie mit der Zeit auf ihren Namen reagiert und vielleicht neugierig zu dir schaut oder anfängt zu schnurren, wenn sie dich hört. Perfekt! Nun weiß deine Katze, wie sie heißt.

Das ist übrigens, nach neuster Erkenntnis, wissenschaftlich bewiesen: Katzen wissen wie sie heißen. Bei dem Experiment, wurde untersucht, ob Katzen in irgendeiner Art, wie zucken, auf ihren Namen reagieren. Es kam heraus, das Katzen durchhaus ihren eigenen Namen kennen und sogar auch andere Katzennamen.

Sie wissen also ganz genau, wenn man sie anspricht. Vor allem die, die alleine wohnen, denn die Katzen in Gruppen, zeigten weniger oft eine Reaktion.

Mehr zum Katzenexperiment (in Englisch).

Schritt 2: Katze belohnen wenn sie kommt

Nehme eine Handvoll Leckerli und setze dich vor deine Katze. Nicht direkt vor die Nase, sondern etwa zwei Meter entfernt. Deine Katze soll ja einen Anreiz haben sich zu bewegen 😉

Und nun sprich sie mit ihren Namen und „komm her“ an.

Sobald sie kommt, gib ihr unmittelbar ein Leckerli und streichle sie. Wie wir aus der „ultimativen Anleitung Katzen erziehen“  gelernt haben, stellt die Katze nun eine Verknüpfung her: „komm her“ + Bewegung zu z.B. Meowmy = Leckerli. Deine Katze erhält somit ein Erfolgserlebnis, eine Belohnung für ihre Reaktion auf die Worte „Name komm her“.

Extratipp: Nicht anstarren ohne zu blinzeln. Unter Katzen gehört das „Anstarren“ zu einer Art Kräftemessen. Du willst das sie etwas für dich macht, also fordere sie nicht zum Anstarr-Duell heraus. Blinzeln heißt dagegen, sowas wie „lächeln“, ich bin keine Bedrohnung, alles gut.

Schritt 3: Üben was das Zeug hält

Führe diese Übung mehrmals, an unterschiedlichen Stellen durch. Mach eine Pause und wiederhole das Ganze ein paar Stunden später oder am nächsten Tag.

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Extratipp: Nutze die Neugierde deiner Katze. Verstecke dich, um die Ecke und rufe dann ihren Namen ohne das sie dich sieht. Ihre Neugierde wird sie vorantreiben, nachzugucken wo du bist. Als Hilfsmittel kannst du auch eine Spielmaus mit Rassel verwenden. Ein bekanntes Rassel Geräusch und deine Stimme, da muss man doch nachgucken 😉

Schritt 4: Geduld haben und weiter üben

Nach einer gewissen Zeit, von Katze zu Katze unterschiedlich, wird sie es verstanden haben, sodass du es auch mal ohne Leckerli versuchen kannst.

Habe bitte viel Geduld. Manche Katzen brauchen länger oder haben vielleicht gerade einfach keine Lust etwas zu lernen. Erzwinge nichts, lass ihr und dir Zeit.

Na, hat es funktioniert?

Falls nicht kann mit Hilfe eines „Clickers“ die „gute Tat“, also angelaufen zu kommen, positiv verstärkt werden.

Der Clicker kommt in unserem nächsten Lernziel „Katzen den Hundebefehl „Sitz!““ beizubringen zum Einsatz. Deshalb hier die >> Grundlagen für das Klickertraining von Katzen

2. Lernziel: Katzen „Sitz!“ beibringen

Um Pfötchen den Hundebefehl „Sitz!“ beizubringen, habe ich folgende Methode gewählt:

Der Moment, der Vorgang „sitzen“ wird eingefangen und belohnt. Immer wenn er sich im Alltag hinsetzt, hört er ein Click (vom Clicker) und wird mit einem Leckerli belohnt. Wichtig dabei: Den Click genau auszulösen, wenn die „Sitzbewegung“ erfolgt. Also der Moment, wo der Hintern den Boden berührt.

Klingt einfach.

Mir ist nur aufgefallen, dass Pfötchen sich gar nicht allzu oft hinsetzt. 😀

Des Weiteren kommt hinzu, dass er beim schönen Frühlingswetter die meiste Zeit draußen verbringt. Dort ist die Bewegung nur schwierig einzufangen bzw. gibt es zu viel Ablenkung.

Deshalb suchen wir gerade nach einer anderen Methode. Vielleicht kennt ihr eine?

Aktuell ist Pfötchen an der Pfote verletzt, sodass ein Üben zurzeit schwierig ist.

In kürze geht es hier weiter, bis dahin viele Grüße Pfötchen und Henni.

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