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Warum Katzengras? [Wirkung, Alternativen & Gefährlich?]

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    Warum Katzengras?

    Katzengras, das natürliche Hilfsmittel beim Umziehen. Im Frühling und Herbst verlieren Katzen stärker Haare als sonst. Viele davon verschlucken Katzen. Blöderweise ist es schwierig, diese zu verdauen. Die Lösung: Katzengras. Erfahre, wofür sie es benötigen, den Nutzen, Alternativen und Fakten über das „Wundergras“.

    Warum Katzengras? Wirkung?

    Die unverdaubaren Haare müssen ausgeschieden – oft erbrochen – werden. Um diesen Vorgang zu erleichtern, fressen Katzen Gras. Durch die Fellpflege werden etliche Mengen an Haar aufgenommen, die im Magen Haarballen bilden. Wenn diese von der Katze nicht ausgeschieden werden, kann es zu Darmproblemen, bis zum Darmverschluss kommen. Mit Katzengras hilfst du Katzen gesund zu bleiben.

    Für welche Katzenart sinnvoll?

    Katzengras ist für alle Arten sinnvoll. Gerade für:

    • reine Hauskatzen (wenig bis kein Zugang zu „Hilfspflanzen“),
    • Langhaarkatzen (viele Haare 😉 ),
    • oder auch älteren Katzen (langsamere Verdauung)

    ist Katzengras eine super Sache.

    Eine ausgewogene und richtige Ernährung verringert ebenfalls, die Haarballenbildung. Mehr zu der richtigen Ernährung von Katzen erfährst du hier → Die richtige Katzenernährung.

    Weniger Zimmerpflanzen anknabbern

    Falls du Zimmerpflanzen hast und du nicht möchtest, dass Katzen diese anknabbern, lenkt Katzengras von anderen Pflanzen ab.

    Generell achte darauf, welche Zimmerpflanzen für Katzen geeignet sind. Denn es gibt einige Pflanzen, die Giftstoffe enthalten, die Katzen nicht vertragen. Verzichten musst du als Katzenbesitzer nicht auf Pflanzen! Als Gartenbauingenieur ist meine Wohnung voll mit Pflanzen, da es genug Arten gibt, die ungiftig sind.

    Katzengras kaufen oder selbst anbauen?

    Katzengras kauft du fertig oder du baust es selbst an.

    Das ist sogar im Winter möglich! So haben auch Freigänger, die in der kalten Jahreszeit lieber im Warmen hocken, eine Möglichkeit, die Bildung von Haarballen zu reduzieren.


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    Alternativen von Katzengras?

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    Mit Katzengras hatten wir so unsere Probleme. Es wurde samt Erde herausgezogen und in der ganzen Wohnung verteilt. 😉

    Deshalb nutzen wir als Alternative: Grünlilien. Auch unter dem Namen „Beamtengras“ bekannt, ist es eine sehr robuste Zimmerpflanze, die wirklich fast unzerstörbar ist.

    Es gibt bestimmte Nahrungsergänzungsmittel, wie Malzpaste, die ebenfalls zuverlässig funktionieren. Auch gibt es Leckerli mit oder aus Katzengras. Allerdings beachte am besten den zusätzlichen Kaloriengehalt!


    Malzpaste gibt es hier zu kaufen: Malzpaste* Werbung

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    Wie hilfst du deine Katzen?

    Klar! Zum einen, das ganze Jahr über Katzengras aufstellen. Zum Anderen unterstütze gerade beim Fellwechsel die Fellpflege. Durch regelmäßiges bürsten, verschlucken sie viel weniger Haare. Und die Wohnung bleibt auch (fast) Haarfrei.

    Ist Katzengras gefährlich? Risiken? Für Menschen giftig?

    Katzengras (Cyperus zumula) gehört zu einer Gruppe von Gräsern (Cyperus) mit etwa 600 verschiedenen Arten.

    Am besten sind Gräser mit nicht allzu scharfen Halmen, wie das Weizenkeimgras geeignet.

    Bei festeren Halmen, wie bei Zwerg-Zyperngras, besteht eine gewisse Verletzungsgefahr. Halme bleiben womöglich in Nase und Rachen stecken.

    Im Handel wird meistens die Art Cyperus zumula angeboten.

    Neben den Keimgräsern: Gerste, Roggen und Weizen, greifst du auf kriechendes Schönpolster zurück.

    Bedeutungsvoll: Die Pflanzen dürfen keine Pestizide und (schädliche) Dünger enthalten.

    Pflanzen sind in der Lage Schadstoffe, z. B. Abgase von Autos oder Zigarettenrauch aufzunehmen. Gerade die alternative Grünlilie kann dies hervorragend. Die Abgase sind auf Dauer schädlich. Die Samen sind ebenfalls leicht giftig, aber entfernbar. Deshalb ist eine Nutzung im Raucherhaushalt und direkt an einer Straße bedenklich.

    Verwechslungsgefahr: Schnittlauch sieht so ähnlich, wie Gras aus, ist für Katzen aber giftig.

    Wenn du nicht eindeutig die Herkunft der Pflanzen kennst, lieber nicht kaufen. In Tier-Fachmärkten gibt es Grünlilien und Katzengras zu kaufen, die speziell für diesen Zweck angebaut wurden. Sie sollten keine schädlichen Stoffe enthalten.

    Wer ganz sichergehen möchte: Sät Katzengras lieber auf der Fensterbank selbst aus.


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    Jetzt bist du an der Reihe, was sind eure Erfahrungen mit Katzengras? Erzähle es gerne als Kommentar!

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