Zum Inhalt springen

Katze im Fenster eingeklemmt – Kippfenster-Syndrom

()
katze-im-fenster-eingeklemmt-katzenfenstersyndrom
Katze im Fenster eingeklemmt

Ein Fenster auf Kipp sorgt für Schimmel und Verletzungen bei Katzen. Wenn sie im Fenster eingeklemmt ist, kann es zum Kippfenster-Syndrom kommen. Welche Gefahr vom Fensterspalt ausgeht und welche Schutz-Möglichkeiten es gibt, möchte ich in den kommenden Zeilen erläutern.

Eingeklemmt im Fenster – sind gekippte Fenster gefährlich für Katzen?

Das verlockende Unbekannte hinter dem Fenster auf Kipp kann der Katze zum Verhängnis werden.

Noch läuft die Katze friedlich im Zimmer herum. Doch siehe da, ein Fenster steht auf Kipp. Sie streckt die Nase in die Luft. Das hinter den Vorderzähnen liegende Jacobsonsche Organ analysiert die Geruchsmoleküle, die durch den Fensterspalt hineinströmen. Was ist das? Eine fremde Katze? Eine Maus zirpt in der Ferne und der Wind trägt Geräusche und Gerüche mit sich. Mit einem Sprung auf die Fensterbank ist der Herkunftsort der neuen Eindrücke ausgemacht. Von der Neugierde gepackt, etwas strecken, eine Yogaübung und schwupp steckt die Katze fest. Ein Hin und Her zappeln bringt diesmal keinen Erfolg. Das Abrutschen verschlimmert die Sache, sie ist im Fenster eingeklemmt. Da bleibt der Katze nur die Möglichkeit, lauthals zu schreien. Kommt jemand herbei oder nicht?

Wir haben selbst so eine Situation erlebt. Flöckchen steckte fest und konnte sich selbst nicht befreien. Sie hat um Hilfe gerufen und es ist Gott sei Dank nichts Schlimmeres passiert.

Kippfenster-Syndrom – Information und Behandlung

Doch viele Katzen haben nicht so viel Glück. Das Fenster auf Kipp kann zu ernsthaften Verletzungen und im schlimmsten Fall zum Tod führen. Sie wird eingeklemmt, kann womöglich nicht mehr richtig atmen oder die Wirbelsäule und andere Körperteile wie die Beine werden beschädigt. Es kann zu lebensbedrohlichen inneren Verletzungen kommen, erläutert eine Tierärztin, die für Tasso im Einsatz ist: „Dabei können schwerste innere Verletzungen entstehen, die oft zu irreparablen Schäden und sicherlich auch zu großen Schmerzen führen“ (Quelle: Dr. A. Fach, Tasso).

Dies passiert so häufig, dass es einen eigenen Namen für die Verletzungen gibt: das Kippfenstersyndrom einer Katze.

Bitte sofort in die Tierklinik oder zum Tierarzt fahren, wenn deine Katze Beschwerden hat. Sollten Schäden vorhanden sein, sollten diese schnellstmöglich behandelt werden. Die Prognose ist gut, wenn es sich nur um leichte Verletzungen handelt.

Welche Katzen sind besonders betroffen?

Vor allen Kitten sind vom Kippfenstersyndrom betroffen. Sie kennen vieles noch nicht und möchten alles erkunden, wo ein Fenster auf Kipp sehr neugierig macht. Ältere Katzen probieren auch neue Dinge aus und können sich auch einklemmen.

Für Stubentiger, die „das da draußen“ nicht kennen, ist immer ein Anreiz vorhanden nachzuschauen. Allerdings sind auch Freigänger nicht von der Gefahr eingeklemmt zu werden verschont. Sie können zusätzlich versuchen durch ein Fenster hineinzukommen statt hinaus.

Wie kann ich Fenster katzensicher machen?

Die einfachste Lösung: Stelle dein Fenster niemals auf Kipp. Auch bei Freunden, die keine Katzen haben nicht, da Freigänger in fremde Wohnungen hineingehen.

Ferner sind Schutzgitter anzubringen. Sie sind im Handel für wenige Euro erhältlich und erfüllen ihren Zweck. Am Markt sind verschiedene Varianten des Kippfensterschutzes verfügbar, wie beispielsweise „ohne bohren“ oder „zum Kleben“. Hier findest du Kippschutz Angebote*Werbung

Wie viele Herzen bekommt der Beitrag?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.