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Kennzeichnung von Katzen – Halsband, Chip oder Tattoo?

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    Kennzeichnung von Katzen

    Unter der Kennzeichnung von Katzen wird eine Markierung – Tattoo, Chip oder Halsband – verstanden. Es dient als eine Art Personalausweis, um bei Verlust der Katze sie zu deren Angehörigen zuzuordnen.

    Muss ich meine Katze Kennzeichen lassen?

    Wenn die Katze das Haus verlässt, gibt es in manchen Städten eine Kennzeichnungspflicht. Ohne Kennzeichnung dürfen die Tiere das Haus nicht verlassen. Für reine Hauskatzen besteht keine Pflicht. Bei vielen Fällen ist es trotzdem sinnvoll.

    In welchen Städten herrscht die Pflicht für die Kennzeichnung von Katzen?

    In circa 700 Städten herrscht die Pflicht. Ob deine Stadt auch dabei ist, liest du beim deutschen → Tierschutzbund nach.

    Was wird unter der Kennzeichnung von Katzen verstanden?

    Unter der Kennzeichnung wird eine Markierung

    • Tattoo (Nicht mehr in Deutschland erlaubt)
    • Chip
    • Halsband

    verstanden. Es dient als eine Art Personalausweis.

    Halsband

    Ein Halsbändchen wird einfach mit Name und Adresse beschriftet. Das Halsband beherbergt ein nicht zu unterschlagendes Risiko, da es beim Spielen zu Verletzungen kommen kann. Katzen bleiben, wenn sie Pech haben, mit dem Halsband hängen. Es gibt allerdings auch Halsbänder mit Sicherheitsverschluss, die genau diese Verletzungen vorbeugen. Bitte beachten: Ein Halsband lässt sich einfach abnehmen oder es geht verloren. Also schützt es zum Beispiel nicht vor Diebstahl.

    Tattoo

    Beim Tätowieren werden die Ohren, mit einer Beschriftung gekennzeichnet. Vorteil: Es erkennt jeder direkt. Nachteil: Es hält nicht ewig, bzw. wird die Schrift nach fünf bis sechs Jahren unleserlich. Es wird nur unter Narkose tätowiert. Deshalb idealerweise mit der Kastration.

    Ein Tattoo ist nicht mehr in Deutschland erlaubt.

    Chip

    Oder auch Transponder ist ein kleiner Mikrochip, der unter der Haut auf der linken Halsseite gesetzt wird. Auf diesen Chip sind alle Daten, wie Adresse, Telefonnummer, Name, Alter etc. gespeichert. Die Daten lassen sich mithilfe eines speziellen Lesegeräts auslesen.

    Der Chip enthält eine eindeutige Transpondernummer zu Zuordnung des Tieres. Die Nummer erhalten sie vom Tierarzt. Wichtig! Der Transponder muss bei einer oder auch mehreren Meldestellen registriert werden! Zum Beispiel bei → Tasso. Falls das Tier gefunden und vom Tierheim oder Tierarzt der Chip ausgelesen wird, kann mithilfe der Daten, schnell der Wohnort und Herrchen oder Frauchen ausgemacht werden.

    Der Chip ist heute die gängigste Methode der Kennzeichnung.

    Welche Vorteile ergeben sich daraus?

    • Die Katze lässt sich zum Beispiel bei Verlust, Autounfall etc., deren Angehörigen zuordnen.
    • Falls dein Tier versichert ist, ist häufig eine Kennzeichnung vonnöten.
    • Katzendiebe haben es schwerer.
    • Bei der Katzenzucht, um Stammbäume zu generieren, gelingt mit Kennzeichnung einfacher.
    • Bei Auslandsreisen ist ein Chip nötig, um nachzuweisen, dass das Tier beispielsweise geimpft ist.
    • Der Chip/Transponder hat noch einen weiteren Vorteil. Er kann als Haustürschlüssel für eine Katzenklappe dienen. Nur mit der richtigen Transpondernummer gelangt die Katze durch die Katzenklappe ins Haus. Fremde Katzen und Tiere sind somit nicht in der Lage, einzutreten.

    Welche Markierung ist denn nun die Beste? Chippen oder tätowieren? Oder doch das Halsband?

    Von einem Halsband ist aufgrund des Verletzungsrisikos und der Tatsache, dass es leicht abzunehmen, bzw. es verloren gehen kann, abzuraten.

    Der Chip hat den Nachteil, dass es auf den ersten Blick nicht gesehen wird.

    Das Tattoo hat den Nachteil, dass es unleserlich werden kann.

    Wir würden deshalb chippen und gleichzeitig tätowieren empfehlen. Dann ist die Katze so gekennzeichnet, dass jeder eine Kennzeichnung erkennt. Ausführliche Information sind zusätzlich oder wenn das Tattoo nicht mehr lesbar ist, im Chip enthalten.

    Früher war Chip + Tattoo eine gängige Vorgehensweise. Nach der neusten Gesetzeslage ist ein Tattoo nicht mehr erlaubt. Daher raten wir zum Chip!

    Welche Kosten kommen auf mich zu?

    • Der Chip kostet zwischen 25 und 45 €
    • Das Tattoo circa 15 €, wenn es direkt mit bei der Kastration gemacht wird, da die 2. Narkosekosten eingespart werden.
    • Beim Halsband gehen die Preise weit auseinander. Sie beginnen ab etwa 5 €.

    Bitte nicht selbst chippen oder tätowieren, sondern fachkundig vom Tierarzt durchführen lassen.

    Kann ich den Chip selbst auslesen?

    Ohne ein spezielles Lesegerät ist dies nicht möglich. Lesegeräte sind im Fachhandel für circa 50 € erhältlich.

    Da die Kennzeichnung von Katzen idealerweise bei der Kastration durchgeführt wird und da oft eine Kastrationspflicht herrscht, haben wir hier Informationen über die → Kastration von Katzen zusammengestellt.

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