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Wie viel soll eine Katze trinken? + 8 Trink-Tipps

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    Wie viel soll eine Katze trinken?

    Gerade im Sommer machst du dir Gedanken, ob die Felsnase genügend trinkt. Wir geben dir einen Überblick, wie viel deine Katze pro Tag trinken sollte. Da manche Katzen echte Trinkmuffel sind, erhältst du zusätzlich noch Tipps, wie du Katzen zum Trinken animierst.

    Wie viel soll eine Katze trinken?

    Damit die Körperfunktionen funktionieren, benötigen Katzen Wasser.

    Pro Tag und Körpergewicht trinkt deine Katze im Idealfall circa 50 ml Wasser.

    Also mit der Katze ab auf die Waage! 4 kg? Super, Normalgewicht! Vier Kilo mal 50 Milliliter Wasser macht 200 ml pro Tag. Das entspricht ein kleines Glas.

    Wie viel soll eine Katze trinken? Tagesbedarf ermitteln?

    Als schlauer Fuchs berechnest du den Wasserbedarf. Stellst die entsprechende Menge bereit und misst nach 24 Stunden, wie viel deine Katze getrunken hat.

    Probleme dabei: Du lebst im Mehrkatzenhaushalt? Hast einen Hund der am Katzennapf nippt? Wie viel Feuchtigkeit hat das Futter? Freigänger?

    Du merkst: Wie viel Flüssigkeit deine Katzen wirklich zu sich nehmen, lässt sich nur mit erheblichem Aufwand überprüfen.

    Tierärzte haben da einen Trick, wie du überprüfen kannst, ob deine Katzen genug trinken. Ziehe kurz die Hautfalte im Nacken hoch und lasse sie dann wieder los. Geht sie sofort zurück? Wenn ja, trinkt sie genug. Geht die Haut nur langsam zurück und du auch das Gefühl hast, dass deine Katze nichts trinkt, gehe bitte zum Tierarzt.

    Auch ein häufiges und viel Trinken kann ein Zeichen für Krankheitssymptome sein.

    8 Tipps für mehr trinken:

    Katzen zum Trinken zu animieren, ist gar nicht schwierig. Du musst nur dafür sorgen, dass du die natürlichen Beschäftigungen einer Katze, wie beobachten und spielen, mit in den Trinkvorgang einbringst.

    Du benötigst also beobachtbares, zum Spielen geeignetes und schmackhaftes Wasser 😉

    Mit diesen Tipps zaubern wir unser Wunderwasser:

    Einen Trinkbrunnen aufstellen

    Katzen lieben fließendes Wasser. Es ist fasziniert zu beobachten und zum Spielen. Also den ganzen Tag den Wasserhahn laufen lassen?

    Nein, ein Trinkbrunnen ist da die bessere Wahl und nicht zu verschwenderisch. Wer den Standard-Plastik-Stil der bekannten Marken nicht mag, baut sich schnell und einfach selbst einen Trinkbrunnen. Zur → DIY-Anleitung Trinkbrunnen.

    Etwas ins Wasser tun

    Z. B. ein Eiswürfel, der auf der Wasseroberfläche schwimmt, macht stilles Wasser interessant.

    „Hey, was ist das? Ich kann ihn untertauchen, ihn hin und her schieben und ihn ablecken. Oh … ist das kalt.“

    Und nebenbei wird beim Spielen etwas getrunken. Funktioniert auch mit Leckerli oder einem Spielball (Hinweis: Ein Spielball verursacht Flecken an der Tapete 😉 ).

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    Besonders im Sommer ist der Eiswürfel eine schöne Abkühlung. Weitere → Abkühltipps.

    Wasser schmackhaft machen

    Etwas Hühnerbrühe ins Wasser, da schmeckt das Wasser doch gleich besser. Bitte darauf achten, das keine schädlichen Nahrungsmittel in der Brühe sind.

    In den Köpfen ist es verankert: Katzen trinken gerne Milch. Dies ist mitunter gefährlich. Bitte keine Kuhmilch zum Trinken geben!

    Viele Katzen vertragen, aufgrund von Milchzucker keine Kuhmilch. Es kann zu Verdauungsproblemen kommen. Es gibt spezielle Katzenmilch, die als Leckerli gegeben werden kann. Dies ist aber nur eine Ergänzung und sollte keine Dauergabe sein.

    Lesetipp: → Mythos: Katze trinkt Milch, eine Entstehungsgeschichte

    Weitere Tipps:

    Nassfutter füttern

    Nassfutter enthält logischerweise mehr Wasser (circa 70 %), als Trockenfutter (unter 10 %). Mit 250 g Nassfutter bei 70 % Feuchte sind bereits 175 ml erreicht. Bei Trockenfutter mit 10 % Feuchte nur 25 ml. Gerade im Sommer, ist es deshalb ratsam, mehr Nassfutter zu füttern.

    Einige Trinkstellen errichten

    Mehr Trinkstellen gleich mehr Möglichkeiten beim „vorbei gehen“ zu trinken. Hilfreich ist es, nicht immer das gleiche Gefäß zu nehmen. Mein Kater trinkt beispielsweise lieber aus Gießkannen 😉 Dabei wieder beachten, dass keine schädlichen Stoffe enthalten sind oder sich lösen.

    Wassernapf nicht neben das Futter stellen

    Viele stellen das Wasser direkt neben dem Futter. Viele Napfstationen sind auch so konzipiert. Für Katzen ist das eher schlecht.

    In der Natur fangen sie ihre Mäuse nicht an einer Wasserstelle, sodass sie sofort danach etwas trinken. Viele Katzen trinken ungern direkt neben der Beute (Futter). Deshalb ist es hilfreich, den Napf weiter vom Futter zu entfernen.

    Sauberes Wasser ist in der Natur ein kostbares Gut. Katzen verunreinigen es nur ungern und fressen daher selten am Wasser.

    Altes Wasser anbieten

    Es gibt Katzen, die trinken lieber abgestandenes Wasser, als frisch aus dem Hahn.

    Für weniger Stress sorgen

    Eine Katze im Stress trinkt weniger. Sorge für eine Katzen geeignete, ruhige Umgebung. Eine Kletterwand hilft dabei: → DIY-Kletterwand

    Kennst du noch mehr Trink-Tipps?

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