Was kostet eine Katze? Schöne Übersicht mit 5 Spartipps

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Bevor eine Katze angeschafft wird, sollte geklärt werden welche Kosten damit verbunden sind. Was kostet eine katze im Monat? Gibt es Besonderheiten im 1. Jahr? Hier gibt es eine Auflistung aller fixen und variablen Kosten der Katzenhaltung mit Spartipps!

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Was kostet eine Katze? Die schöne Übersicht.

Das Titelbild gibt bereits einen schnellen Überblick, ausführlicher und mit Tipps? Weiterlesen!

Die folgenden €-Angaben dienen als Orientierung. Manche geben weit mehr und manche weniger aus.

Es sollte immer zu Gunsten der Katze gehandelt werden.

Warum? Ein kleines Szenario-Beispiel:

Du kaufst günstiges Billigfutter, das leider auch eine schlechte Qualität hat, sodass es langfristig möglicherweise zu gesundheitlichen Problemen kommt. Dadurch können teure Tierarztkosten entstehen und zusätzlich muss ein spezielles Katzenfutter (häufig teurer) aufgrund der Folgeerkrankung gekauft werden. Oder: Ein Billigkratzbaum fällt auseinander und deine Fellnase verletzt sich…

Mit anderen Worten: Sparst du an der falschen Stelle, kann es deinen Katzen sehr viel schlechter gehen. Es gibt etliche Beispiele, wo es gut geht, aber auch etliche wo es nicht gut geht. Als Katzenbesitzer hast du die Verantwortung. Welche Produkte gekauft werden, ist deine Entscheidung.

Folgende Kostenpunkte spielen eine Rolle:

  • Kaufpreis einer Katze
  • Erstausstattung
  • Futterkosten und Katzenstreu
  • Tierarztkosten
  • Weitere Kosten

Was kostet eine Katze? (Kaufpreis)

Katzen von Privat oder auch „Bauernhofkatzen“ werden gerne verschenkt. Aus dem Tierschutz oder Tierheim können sie für eine kleine Schutzgebühr (bis circa 100€) adoptiert werden. Wer bestimmte Rassekatzen, wie britisch-Kurzhaar (BKH) haben möchte, muss mit einem Kaufpreis von 600 – 1300 €  rechnen. Bei bestimmten Rassen mit Fellmuster, ein „Tiger oder „Leopard“ in Kleinformat, kann der Preis noch höher sein.

Spartipp: Wir empfehlen Katzen nicht zu kaufen, sondern zu adoptieren. Es gibt genug Samtpfoten in Tierheimen und aus dem Tierschutz, die auf einen neuen Besitzer warten. Die Schutzgebühr ist deutlich geringer, als eine bestimmte Rassekatze zu kaufen.

Es gibt leider in Kleinanzeigen häufiger Händler/Vermehrer, die vorwiegend Rassekatzen aus „Zuchtstationen“ verkaufen. Dort werden die Tiere nicht gut behandelt und haben oft (nicht sofort sichtbare) Krankheiten. Bitte kaufe keine Tiere bei solchen Händlern.

Sie sind oft daran zu erkennen, dass sie Rassekatzen zu „Billigpreisen“  und in Massen verkaufen. Wenn sie sehr günstig angeboten werden, sollte man skeptisch sein. Falls du eine besondere Rasse haben möchtest, wende dich an seriöse Züchter.

Sie sind angemeldet und werden regelmäßig kontrolliert, sodass z.B. bessere Haltungsbedingungen vorliegen. Auch gibt es einen genauen Stammbaum, wodurch die Rasse eindeutig zugeordnet werden kann. Die Züchter sollten am besten noch in der Nähe sein, um die Katzen nicht durch einen langen Transportweg zu stressen.

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Katzenzüchter finden und erkennen

Wie du einen geeigneten Katzenzüchter findest, kannst du hier nachlesen: >> Checkliste seriöser Katzenzüchter

Fazit: Kaufpreis einer Katze: 0 € (von Privat) bis 50.000 € („Designerkatzen“: Bestimmte Rassen mit Fellmusterung).

Die Erstausstattung:

Für die Erstausstattung werden folgende Dinge benötigt:

  • Kratzbaum
  • 2x Katzentoilette + Streuschaufel
  • Transportbox
  • Etwas zum spielen
  • 2 Näpfe

Kratzbaum:

Bei Kratzbäumen gibt es sehr große Preisunterschiede. Für den kleineren Geldbeutel und für den Anfang ausreichend, gibt es gute Modelle für unter 100 €.

Unser Tipp: Besser einmal mehr bezahlen, als jedes Jahr einen Neuen. Kaufe einen qualitativ hochwertigen Kratzbaum, der auch für ausgewachsene Kätzchen groß genug ist. Die „Kratzstämme“ sollten wirklich Stämme und keine „Streichhölzer“ sein. Aus hygienischen Gründen mit abnehmbaren Bezug. Stabil genug, wenn er schon im Laden wackelt, stehen lassen. Bei so einen „qualitativ hochwertigen“ Kratzbaum, beginnen die Preise ab circa 150 €. Die halten dann aber auch paar Jahre und Anbauteile, wie der Bezug, kann einfach bei Bedarf ausgewechselt werden. Gerade bei reinen Wohnungskatzen, empfehle ich einen höherwertigen Kratzbaum.

Katzentoilette:

Pro Katze sollten zwei Toiletten aufgestellt werden. Bei Freigängern reicht oft auch eine, wenn sie nur selten im Haus auf Toilette gehen. Damit das Katzenstreu nicht überall herumfliegt, sind Katzenklomatten ideal. Preislich kommen wir pro Toilette auf 10 € (günstige Modelle). Nicht zu vergessen: Für die Reinigung eine Schaufel zu besorgen. Einfache Modelle gibt es für paar €.

Natürlich gibt es Spitzenmodelle mit allen möglichen Extras (Aktivkohlefilter und Selbstreinigung)  für etwas über 100 €. Aber braucht man so ein „Luxusklo“? Für den Anfang?

Transportbox:

Für den Transport wird eine Transportbox benötigt. Einfache Modelle beginnen bei circa 15 €.

Spartipp und wichtig hier: Auf die Größe achten. Deine Liebling wächst schneller, als du denkst. Lieber direkt eine Box für ausgewachsene Fellnasen kaufen. Falls deine Kitten die Box zu groß finden, kann einfach eine Kuscheldecke mit hineingelegt werden. Zusätzlich entsteht so ein Gefühl der Vertrautheit und Sicherheit.

Etwas zum Spielen:

Für Katzenspielzeug kann man sehr viel Geld ausgeben. Muss man aber nicht. Für den Anfang reicht eine Katzen-Angel, eine Spielmaus und vielleicht ein Spielball für circa 10 €.

Spartipp: Die 10 € kann man sich sogar sparen und diy-Spielsachen, aus Dingen basteln, die eigentlich jeder zu Hause hat. Beispiel Katzenangel: Schnürsenkel an Bleistift binden und fertig 😉

Lesetipp: Die top Beschäftigungsmöglichkeiten: >>Katze beschäftigen.

Fazit: Kosten der Erstausstattung: Circa 50 € bis was man ausgeben will und kann.

Futter und Katzenstreu

Hier gehen die Preise weit auseinander.

Bei Katzstreu sollte eins gewählt werden, welches lange hält. Besser 40 Liter alle 3 Monate verbrauchen, als 40 Liter pro Monat. Also auch hier: Qualität führt zu weniger Geld ausgeben. Bei einem hochwertigen Streu, der angegebenen Dauer von 3 Monaten und 40 Liter, wäre das circa 10 € pro Monat und Katze. Bis du das richtige Streu gefunden hast, was dir und deinem Tiger gefällt, kannst du möglicherweise viel mehr Geld ausgeben.

Bei meinem Freigänger-Kater zahle ich circa 3 € pro Monat, da er meistens draußen sein Geschäft verrichtet.

Lesetipp: Wo hin mit dem Katzenstreu? Was ist erlaubt? >> Katzenstreu richtig entsorgen

Wie viel kostet Katzenfutter im Monat?

Auch beim Futter: Qualität ist mehr! Gerade beim Futter sollte nicht so sehr auf das Geld, sondern auf Qualität geachtet werden. Wer nur „Fastfood“ frisst, kann schneller krank werden, als jemand der sich gesund ernährt.

Nur was ist schon gesund? Kurz gesagt sollte Katzenfutter einen hohen Fleischanteil (>60 %, besser >90 %) und einen geringen Getreide- und Zuckeranteil besitzen.

Lesetipp: Mehr zum Futter und Spaartipps bei der Katzenfütterung gibt es hier: >> Welches Katzenfutter ist gesund?

Als Richtwert kann man zwischen 30-50 € pro Monat für Futter einplanen. Mehr und weniger geht auch hier. Eine Rolle spielt auch das Alter und die Größe der Katze.

Fazit: Kosten für Futter und Katzenstreu: Circa 40 € .

Tierarztkosten:

Anfangskosten im 1. Lebensjahr: Kastration und Kennzeichnung (Chip und/oder Tattoo), Grundimmunisierung (1. Impfungen) und allgemeine Kontrolle des Gesundheitszustandes. Die Kosten belaufen sich auf circa 300 €.

Spartipps: Ein ältere Katze kaufen, wo die Anfangskosten schon bezahlt wurden. Die Preise beim Tierarzt richten sich nach einer Gebürenordnung (GOT). Zu nicht „normalen Zeiten“, wie am Wochenende, können die Preise deutlich höher ausfallen. Also wenn kein Notfall vorliegt Werkstags zum Tierarzt gehen. Um sich vorab einen Überblick zu schaffen: Die genaue Auflistung aller Preise gibt es hier: >>Preisliste GOT. Ich weise darauf hin, das in vielen Städten eine Kastrations – und Kennzeichnungspflicht herscht. Nicht zum Tierarzt zu gehen ist keine Lösung. Mehr zur >>Kastration und >>Kennzeichnung.

Danach: Jährliche Impfung von circa 60 €, Wurmkur circa 30 €, evtl. auftretende Krankheiten oder das behandeln von Verletzungen durch Kampf oder Unfall.

Unerwartete Kosten: Bei Krankheiten oder Operationen können Kosten von mehreren tausend € entstehen. Um diesen Kosten vorzubeugen kann man jeden Monat etwas zurücklegen oder sich über eine Krankenversicherung, circa 10-30 € pro Monat, absichern.

Fazit: Kosten für Tierarzt: 1. Jahr 300 €, dann wenn hoffentlich nichts passiert 90 €/Jahr + monatliche Rücklagen bzw. Versicherung von etwa 10 €.

Weitere Punkte:

Es bleibt nicht bei einem Spielzeug und einem Kratzbaum.

  • Kuscheldecke,
  • Kletterwand,
  • Spielzeuge,
  • Katzenklappe + Einbau,
  • spezielle Medikamente,
  • spezielles Futter,
  • Katzenmöbel,
  • Zeckenzange,
  • Bürste/Kamm,
  • Notfall Apotheke,
  • Napfunterlage,
  • Katzenklomatte,
  • Kratzbrett,
  • Kuschelhöhle,
  • neue Tapete, 
  • etc. .

Wie ist die Unterbringung während der Urlaubszeit? Freundlicher Ersatzdosenöffner vorhanden? Pension (etwa 5-30 € pro Tag) in der Nähe?

Hier einen ungefähren Preis zu nennen ist unmöglich. Man kann viel, sehr viel Zubehör kaufen, ob man es braucht ist eine andere Frage. Vieles kann selbst gebaut werden. Diy-Ideen gibt es hier: >>diy-Ideen-Übersicht

Es sollte klar sein, dass möglicherweise bei Krankheit, Unfall, etc. und bei den vielen ansprechenden Zubehör-Artikeln es zu weiteren Kosten kommen kann.

Nützliches Zubehör:

  • Zeckenzange zum Entfernen von Zecken
  • Napfunterlage für weniger wischen
  • Katzenklomatte für weniger Streu in der Wohnung
  • Bürstenhandschuh für weniger Haare in der Wohnung und Kleidung

Fazit: Kosten für Weiteres: So viel man ausgeben kann.

Zusammenfassung Kosten Katzenhaltung:

Im 1. Jahr?:

  • Kaufpreis: 0-50.000 €
  • Erstaustattung: 50 €
  • Tierarztzkosten: 300€
  • + weitere Kosten

Wenn du die Katze geschenkt bekommst, hast du im 1. Jahr circa kosten von 350 € + Extras + unerwartete Kosten.

Und Monatlich?:

  • Futter und Katzenstreu 40 €
  • Tierarztkosten: 8,3 €

Pro Monat kostet eine Katze circa 48,3 € + Extras + unerwartete Kosten

Man sollte sich im Klaren darüber sein, das eine Katze Geld kostet und im schlimmsten Fall bei Krankheit, Verletzung, etc., auf einen Schlag mehrere tausend € kosten kann.

Katzen sind so fazinierede, unterhaltsame und liebeswürdige Tiere, sodass sie jeden € Wert sind.

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